Das Orthofoto, als verzerrungsfreie und maßstabsgerechte fotografische Abbildung von Architekturoberflächen sollte immer Basis jedes Sanierungs- oder Denkmalschutz-Projektes sein. Sie ermöglicht im Vorfeld die exakte Zustandsanalyse mit ehrlichen Aufwands- und Kostenschätzungen, während des Projektes die Vergabe der Gewerke und deren saubere Abrechnung und nach dem Projektabschluss die Dokumentation der gesamten Sanierungsleistungen. Daher verzichten immer weniger Bauherren auf dieses Instrument, das mit Hilfe unserer fliegenden Kameras jetzt deutlich preiswerter als bisher zu haben ist.

Für die umfassende Dokumentation von Gebäuden mit mehreren Ebenen werden die einzelnen Gebäudebereiche getrennt bearbeitet und anschliessend zu einem digitalen Bildplan oder einer Fassadenabwicklung montiert. Dabei werden hunderte Einzelaufnahmen in einem aufwendigen Rechenprozess verarbeitet, um ein exaktes Echtfarb Orthofoto zu erzeugen, welche die fotografische Zustandsdokumentation mit exakter geometrischer Objektinformation verbinden. Im Gegensatz zu Laserscannern arbeiten wir dabei immer mit den realen Bilddaten, so dass auch kleinste Bauschäden und Unebenheiten erkennbar bleiben.

Gerade auch für die Darstellung sehr schmuckreicher und gegliederter Gebäude eignet das Orthofoto mit photogrammetrischer Auswertung durch berührungslose Erfassung im Digitalbild hervorragend, da die dabei entstehenden Pläne hinsichtlich Genauigkeit und Vollständigkeit einem verformungsgetreuen Aufmaß entsprechen. Durch die freie Sicht der fliegenden Kamera nach oben und unten spielt es dabei keine Rolle, ob es sich um Fassaden, Decken oder Fußböden handelt, die Aufnahmen können durch freie Bewegung im Raum immer im optimalen Abstand und Winkel erfolgen, was die Genauigkeiten von weniger als 1 mm pro Pixel erst ermöglicht.